Beginnen Sie mit ehrlicher Zustandsaufnahme: Gerüche, Feuchte, Schädlinge, Verleimungen, Überzüge. Erstellen Sie eine Fotostory, markieren Sie Risiken, definieren Sie Ziele. Entscheiden Sie zwischen Stabilisierung, teilweiser Umwidmung oder neuem Nutzen. Dieser Plan spart Material, Zeit und Nerven und schützt das Erbe des Objekts vor Übereifer.
Weniger ist oft mehr: guter Staubsauger, weiche Pinsel, Spachtel, Stecheisen, Einhandzwingen, Schleifvliese, Klotz, scharfe Klingen, Baumwolltücher, Atemschutz. Ergänzen Sie Licht und stabile Auflagen. Testflächen sind Ihr Labor. Investieren Sie lieber in Schärfen und Ruhe als in Maschinen, die Geschichte unnötig laut übertönen.
Alte Lacke können Schwermetalle enthalten, alte Polster Staub und Allergene. Arbeiten Sie mit Absaugung, Handschuhen, Schutzbrille, Maske. Lüften Sie, lagern Sie Lappen sicher, planen Sie Pausen. Geduld ist das stärkste Werkzeug: Sie schützt Nerven, Material und die erzählerische Substanz, die Sie erhalten möchten.